Name?
Robin Specht
Alter?
23
Beruf?
Mountainbike-Profi und RadQuartier-Geschäftsleiter
Woher?
Hof/Saale – Bayern.
Wie bist auf die Idee gekommen, dir ein eigenes Trainingslager zu bauen? Was hatte dir gefehlt?
Wie das eben im schönen Deutschland so ist, hat mich das Wetter dazu mehr oder weniger dazu gezwungen. Wenn man mal überlegt, an wie vielen Tagen man wirklich gut draußen fahren kann, ist eine gute Halle unbezahlbar. Deswegen habe ich mir im Sommer 2009 eine kleine Lagerhalle in Hof gesucht und dort die ersten Rampen reingebaut. Diese Idee ist bis jetzt gereift und gewachsen, bis zum jetztigen RadQuartier in Kirchenlamitz, welches keineswegs nur für den Eigenbedarf entstanden ist.
Der neue Rampenbereich im RadQuartier
Im Winter 2010 fand der erste Contest statt. Wie war die Resonanz, wie viele Leute waren da?
Das erste Event im RadQuartier war im Vergleich zu den jetzigen Veranstaltungen eher klein gehalten. Fahrer hatten wir gerade so viele, dass wir eine Profi- und Amateur-Klasse, sowie MTB und BMX einführen konnten. Jedoch hat mich die positive Ressonanz beim ersten “Trick it!”-Contest so beeindruckt, dass gleich klar war, dass das nicht das letzte Event gewesen sein wird.
Letzten Sommer habt ihr dann geplant zu expandieren – wie findet man in einem Umkreis von 40km einfach eine leerstehende Fabrikhalle, die groß genug ist?
Die Suche nach einem geeigneten Objekt ist wohl mit die wichtigste Aufgabe bei so einem Projekt, welche sehr von den Faktoren Glück und Budget abhängig ist. Einige Zeit dauerte die Suche, bei der ich nichts unversucht gelassen habe, eine neue, größere Location zu finden. Schlussendlich war es eine glückliche Fügung, die mich auf das ehemalige Porzellanwerk Winterling aufmerksam machte. Gleich nach der ersten Besichtigung und Verhandlungen war mir schnell klar, dass hier der ideale Platz für so ein Projekt gefunden war.
Seit Kurzem seid ihr stolze Besitzer einiger Rampen vom letztjährigen District Ride in Nürnberg – wie ist es dazu gekommen?
Als ich davon hörte, dass der Red Bull District Ride nach Nürnberg zurückkehrt, überlegte ich nicht lange und nutzte meine guten Kontakte zu der Energy-Firma, um diese davon zu überzeugen, dass es doch sinnvoll wäre, die Rampen danach an einen geeigneten Ort zu platzieren. Das sah also nicht nur ich so und damit konnte ich, nach dem weltgrößten Dirtjump-Event 2012, die Rampen abholen und sicher ins RadQuartier bringen. Die Quarter, welche das RadQuartier bekommen hat, steht schon als Quarter to Foampit Option in der Halle, die anderen Rampen sind sicher im Lager und werden im geplanten Outdoorpark so früh wie möglich platziert.
Die neuen Rampen - frisch vom District Ride
Im September 2011 habt ihr durch den Telekom Spot Support 4000 € Zuschuss erhalten. Wie wurden diese eingesetzt und wie finanziert sich das Radquartier aktuell?
Über den Sieg des Local Supports von Telekom hat sich das RadQuartier sehr gefreut. Das Geld wurde zusammen mit dem Sponsoring der Firma Blackriver-Ramps zum Bau der neuen Area bzw. der Miniramp genutzt. Das RadQuartier finanziert sich zur Zeit aus einem Mix aus Sponsorenzuschüssen und den Eintrittsgeldern.
Wieviele Besucher hat die Halle täglich?
Da das RadQuartier vor kurzem ja erst seinen ersten Geburtstag am neuen Standort gefeiert hat und sozusagen noch in den Kinderschuhen steckt, schwanken die Besucherzahlen und haben sich noch nicht eingependelt. Jedoch ist schon eine Tendenz zu erkennen, welche zeigt, dass dieses Projekt auf dem richtigen Weg ist, was Besucher mit mehreren hunderten Kilometern Anfahrt und auch aus den angrenzenden Ländern Europas beweisen.
Im Gegensatz zu vielen Skatehallen, die für Biker oft nur ein Kompromiss sind, ist das Radquartier voll auf die Bedürfnisse von Bikern zugeschnitten. Neben Marius Hoppensack und Amir Kabbani war jetzt auch 4X-Profi Adam Stasek zu Besuch: Wie kommt die Halle bei den Profis an?
Ich denke, dass die Halle bei den Profi-Mountainbikern und Bmxern sehr gut ankommt, was ständige Besuche auch bestätigen. Der Grund dafür besteht meines Wissens darin, dass beim Bau der Elemente/Hindernissen darauf geachtet wird, das Fahrer für Fahrer bauen und nicht irgendwelche Theoretiker am Werk sind, die wenig mit der Szene und dem Level zu tun haben. Beim Zweirad-Sektor beispielsweise weiß ich, was gefordert wird und zum Training nötig ist. Jedoch habe ich mich natürlich beim Skate- oder auch dem Trialbereich ebenfalls Fachleute aus der Szene geholt um nicht einer dieser fachfremden Bauherren zu werden.
Der Trial-Bereich im RadQuartier
Apropos Profis: Soll das RadQuartier in Zukunft im besten Falle auch ein Trainingsquartier für Profis werden?
Natürlich versuchen wir das RadQuartier auch in Zukunft für die Profi-Sportler der verschienden Sportarten attraktiv zu halten. Das RadQuartier soll aber keine Trainingseinrichtung für reine Profis sein, sondern in erster Linie für alle Extremsportler der verschiedensten Sportarten und Könnerstufen. Ich denke das es wichtig ist, nicht nur für die bereits guten Fahrer etwas bieten zu können, sondern auch neue Talente an den Sport heranzubringen, um diesen die Möglichkeit zu geben sich zu verbessern. Die Herangehensweise, das sowohl der blutige Anfänger, Hobbyfahrer, Semi-pro bis hin zum Vollprofi im RadQuartier zusammen trainieren kann, vertritt sich im Moment sehr gut, weshalb auch Sachen wie Starallüren von besseren Sportlern im RadQuartier kein Thema sind und der familiäre Flair immer noch da ist.
Zu Besuch: 4X-Profi Adam Stasek
Neben einer großen Jumpline mit Resi-Ramp am Schluss bietet ihr auch ein Trampolin inkl. Übungsbike und ein Foampit inkl. Drop-Anlauf. Klingt schon jetzt extrem funktionell – darf man weitere Sachen erwarten?
Natürlich befindet sich das RadQuartier schon wieder in großen Planungen für die kommende Saison, so soll zum Beispiel der Skateparkbereich um ein Vielfaches vergrößert und spezifischer auf die verschienden Sportgeräte angepasst werden. Ein Outdoorpark neben der Halle ist ebenfalls in Planung, genau wie etliche Verbesserungs- und Erweiterungsoptionen für das bestehende Inventar.
Robin Specht - Tailwhip auf Dirt
Was sind deine Pläne für diese Saison?
Durch einen Sturz beim Training, der mein Knie Ende Januar schwer lädiert hat, sind meine Pläne für die kommende Saison eher RadQuartier-Projekt orientiert. Was sehr schade ist, da ich mich sehr auf die kommende Radsaison und die Zusammenarbeit mit meinem neuen Sponsor Ghost-Bikes gefreut habe. Aber natürlich wird mein Fokus auch darauf liegen, mich so schnell wie möglich wieder fit zu machen und auf dem Rad zu sitzen. Allerdings dauert so ein Heilungsprozess seine Zeit und man sollte nichts überstürzen. Die Ärzte meinen dass ich im August/September wieder loslegen kann, wenn *wenn alles wie geplant verläuft.
Weshalb sollte man unbedingt mal ins RadQuartier kommen?
Überzeugt euch selbst!
Robin flippt über die Hügel
Schnellschüsse: Dein Lieblingstrick?
360 No Foot CanCan und fahren, ohne zu stürzen.
Geplante Tricks für die Zukunft?
So schnell wie möglich wieder auf dem Rad sitzen und fahren können.
Bester Spot weltweit?
RadQuartier! (Das kann glaube ich jeder nachvollziehen wenn er sagen kann, dass er jetzt in seiner eigenen Halle fahren geht…)
Welcher Fahrer wird dieses Jahr steilgehen?
Ich nicht, so viel steht fest. Jedoch denke ich, das Fahrer wie beispielsweise Tomas Zejda und Jakub Vencl es dieses Jahr schaffen, die verdiente Medienpräsenz zu erhalten und diese ebenfalls noch durch gute Contest-Ergebnisse untermauern zu können. In Sachen Deutschland wird meines Erachtens Amir weiterhin die Fahne für uns hochhalten, da er nicht nur top im Training ist, sondern auch den nötigen Biss und Ehrgeiz mitbringt.
Abschließende Grüße gehen an?
Meine Sponsoren, Familie, Freunde, die mich bei allen Vorhaben unterstützen, sowie allen Fans des RadQuartiers.
Danke für das Interview!
Video auf Vimeo
Die Pro-Fahrer Tomas Zejda, Ludwig Jäger und Peter Henke geben Gas im RadQuartier
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Weitere Informationen:
Öffnungszeiten
Mo – geschlossen
Di – geschlossen
Mi – 15:30 – 21:00 Uhr
Do – geschlossen
Fr – auf Anfrage
Sa – 12:00 – 22:00 Uhr
So – 12:00 – 21:00 Uhr
Adresse
RadQuartier
Schützenstraße 4
95158 Kirchenlamitz
Deutschland
www.RadQuartier.com
Fotos: Veit Hammer, Michael Kleber,* Robin Specht
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Während die ersten schon die Strecke stürmten, die nächsten ihre Runden auf dem Hallenboden drehten um sich an die Fahrräder zu gewöhnen und Ana einer weiteren Gruppe bereits erste Grundschritte erklärte, kümmerte ich mich um die weiteren dazuströmenden Mädchen, um auch sie mit Helmen und Fahrrädern auszustatten.
Schnell stellte sich raus, wer sich gut auf dem Rad fühlte und wer es ausprobieren wollte, aber dann doch lieber zuschaute. Nach etwa einer Stunde hatte sich eine schöne Gruppe von etwa 15 Girls gebildet, die eine um die andere Runde drehten und nach und nach von Ana und mir an die richtige Technik herangeführt wurden. Bei doch etwas weniger kuschligen 10 Grad in der Halle wurde uns beim Mitlaufen neben der Strecke und vorfahren jedoch alles andere als kalt.
Bald hatten alle die Technik gemeistert und begannen schnell immer besser und flüssiger voran zu kommen, sodass auch wir ein paar Runden für unsere Fotografen Hanno und Oliver drehen und ein paar schöne Bilder mit nach Hause nehmen konnten.
Kurz vor 20Uhr versammelten wir die verbliebenen ambitionierten Pumptrackerinnen noch zu einem Gruppenfoto und ließen einen anstrengenden, aber total schönen Tag gemütlich ausklingen.
Am Samstag fand nun das MAG41 INDOOR PUMPTRACK RACE statt. Ich war leider verhindert, kam jedoch noch zum freien Training um überrascht festzustellen, dass einige der Mädchen, die erst am Tag davor das Pumpen gelernt hatten, sich heute zum Rennen anmeldeten. Wenn das also nicht mal ein erfolgreicher Trainingstag war! Jungs, bald werdet ihr noch mehr Gespräche über Nagellack und Goggles ( ;) ) hören – gewöhnt euch also schon mal daran!
In der freien Trainingszeit sammelten wir noch etwas Videomaterial um ein paar Eindrücke vom Event einzufangen, aus dem wir ein kleines aber feines Video zusammengeschnitten haben.
Youtube Video
Als es schließlich Zeit für die ersten Rennläufe war, hatte sich natürlich auch Ana für das Rennen angemeldet. Erfolgreich pumpte sie sich auf das Treppchen und schaffte es auf den hart umkämpften zweiten Platz! Gratulation an dieser Stelle!
Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft unter der Organisation von Konrad Willar wieder einmal einen tollen Event auf die Beine gestellt hat, bei dem Fahrer und Interessierte jeglicher Herkunft zusammenkommen und gemeinsam ein paar tolle Tage erleben konnten! Daher möchten wir uns auch ganz herzlich bedanken, hiervon ein Teil gewesen sein zu dürfen.
Wir hatten einen Riesenspaß und freuen uns jetzt schon, die neu dazugewonnenen Bikerinnen bald wieder auf den Strecken in und um Stuttgart anzutreffen!
Text: Marina Tscheschlok, Ana Raecke
Fotos: Oliver Roggenbuck , Hanno Polomsky
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Auch aus Tschechien werden die beiden BMC-Savo-Fahrer Martin Horak und Tomas Vokrohulik anreisen. Der Zweite des vergangenen Jahres, Alejandro Díaz de la Peña, wird in diesem Jahr versuchen, mit seinem Partner Pedro Romero das oberste Treppchen zu erklimmen. Bei den Damen werden alle Augen auf Sally Bigham gerichtet sein. Die Siegerin der 2011 Ausgabe des Rennens wird in diesem Jahr mit Milena Landtwing vom Team Centurion-Vaude auf die Siegesjagd gehen. Schärfste Konkurrenz dürfen beide aus Skandinavien erwarten. Die Schwedinnen Åsa Erlandsson und Kajsa Snihs sowie die Däninnen Rikke Kornvig und Helle Qvortrup Tvillum Bachmann gelten als tempofest und werden im Kampf um den Gesamtsieg sicherlich ein Wörtchen mitreden.
Die einzelnen Abschnitte des fünftägigen Rennens haben es dabei in sich, wie ein Blick in das Tourbuch verrät. Die erste Etappe führt die Fahrer über 73,5km und 1953 Höhenmeter rund um Córdoba. Auch am zweiten Tag werden die Fahrer auf 83,7km und 2147hm durch das Umland von Córdoba geführt. Die Dritte Etappe führ danach rund um Priego de Córdoba und weist eine Länge von 74,8km bei 2769hm auf. Am vierten Tag erwartet die Fahrer die längste und wohl auch schwerste Etappe, rund um Jaén gilt es 95,6km und 3524hm zu bewältigen. Auch die Strecke der fünften und letzten Etappe führt durch das Umland von Jaén. Auf 61,4km und 2480hm wird, nicht zuletzt durch einen knackigen Anstieg gegen Ende der Etappe, die Entscheidung fallen.
Youtube Video
Die Anmeldung steht bis zum 19. Februar offen. Weiterführende Informationen dazu gibt es unter www.andaluciabikerace.com .
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Abschnitt 01
Seit dem ersten Teil sind mittlerweile zwei Wochen vergangen. 14 Tage, eine Angabe, die sich vielmehr für Distanzen eignet und nicht für Zeit. Es gab nasse Tage und Tage mit Schnee. Tage , die relativ trocken waren, nie jedoch zu kalt. Connor Macleod und Derek Dix nutzten die Zeit daher, um sich jeden Tag ihrem Projekt zu widmen.
Video auf Vimeo
Die Dinge kommen mehr und mehr in Bewegung. Neue Trails entstehen und sind aller VOraussicht nach bis zum "Saisonbeginn" fertig.
Die Tage werden wieder länger und "manchmal", so Dix, "glaube ich, dass es schon Frühling wird. Wir sind im Südwesten BC's wirklich gesegnet, nur an drei Tagen konnten wir in der Gegend um Vancouver nicht fahren."
"Connor und ich sind erwachsene Menschen. Jederzeit bereit, die Aufgaben zu bewältigen, die sich uns stellen. Im Moment ist unser Projekt eine dieser Aufgaben. Wir müssen alles exakt planen, um im Zeitplan zu bleiben."
"In diesem Jahr war es fast jeden Tag extrem neblig. Connor und ich haben uns darüber unterhalten, wie einige Leute im Sommer ihre Fotoshoots immer wieder verschieben, um auf schlechtes Wetter zu warten. Im Winter ist das Wetter halt fast immer so. Der Winter in BC ist die quasi bergigste Saison, die es hier gibt. Das vor Allem aus dem Grund toll, da wir einen Sport betreiben, der in den Bergen angesiedelt ist."
Abschnitt 02: Ultramontane & Company präsentiert Andreas Hestler
Video auf Vimeo
"Andreas Hestler aka "Dre" hat 1986 mit dem Biken begonnen, im gleichen Jahr, in dem Connor und ich geboren wurden. 25 Jahre später, nach einer erfolgreichen Karriere im Weltcup, ist Dre immer noch heiß auf Abenteuer. Es war nur eine Frage der Zeit, bis wir uns mit ihm zusammentun."
"Wir hatten viel Spaß, mit Dre zu filmen. Er hat immer eine Story auf den Lippen, oder irgendeinen Plan für zukünftige Projekte. Er ist zudem sehr an den Resultaten unserer Arbeit interessiert, was das Filmen und Fotografieren ungemein erleichtert."
"Es bedarf einfach nicht mehr als DRE auf einem Bike!"
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Nun hat sich jedoch noch eine zweite Entwicklung zugetragen, die die ganze Thematik um eine interessante Facette erweitert: Ende Januar hat das Gerücht die Runde gemacht, dass die Eurobike 2011 möglicherweise die vorerst letzte Eurobike mit einem Trek Marken Stand gewesen sein könnte. Wie jetzt bekannt wurde, wird Trek Ende Juli 2012 ein eigenes, "Trek World Europe" genanntes, Event auf die Beine stellen und dort seine Neuheiten präsentieren. Damit bricht der Eurobike ein großer Aussteller weg, der vor allem auch am Demoday viele Besucher an sich binden konnte und zu jeder Zeit stark belagert war. Genau aus diesem Grund soll möglicherweise die Präsenz am Demoday bestehen bleiben, so dass die Praxiserfahrung für ein breites Publikum nach wie vor stattfinden könnte.
Bei Trek betont man jedoch (nach Angaben der Seite bicycleretailer.com in Berufung auf Trek-Mann Malcom Davies), dass die Abwesenheit auf der Eurobike nichts mit der Messe selbst zu tun habe, sondern schlicht weg eine strategische Entscheidung gewesen sei. So solle mit dem eigenen Event "Trek World Europe" die Marke gestärkt werden und ein erweitertes Programm ermöglicht werden. In den Tagen vom 16. bis 20. Juli 2012 sollen in Frankfurt im Rahmen einer Hausmesse dann die Neuheiten vorgestellt, Händler geschult und Testfahrten gemacht werden können. Zusätzlich zwischen den internen (Händler-)Tagen soll außerdem am 21. Juli eine Art Publikumstag abgehalten werden. Nach den positiven Erfahrungen in den USA, wo Trek seit 2005 nicht mehr auf der Interbike in Las Vegas als Aussteller auftritt, soll nun auch in Europa der Vertrieb umstrukturiert werden.
Was haltet ihr von dieser Umorientierung auf Seiten Treks? Nach unseren bisherigen Erkenntnissen ist selbst die ISPO Bike zu früh gewesen und für manchen Händler könnte die Verkaufsposition nicht gerade davon profitieren, dass Ende Juni schon die neuen Bikes für das nächste Jahr gezeigt werden. Bei Trek scheint man jedoch gewillt, diesen Schritt zu gehen und auch bereit, schon so früh im Jahr die finalen Versionen der kommenden Jahrgänge abgesegnet zu haben.
Wir werden sehen, wie die Trek World Europe angenommen werden wir und inwiefern sie zusätzliche Kosten für Händler und Kunden verursacht, sollten diese zusätzliche Reisen unternehmen müssen, um sich die neuen Modelle live anzuschauen.
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Cielo Bikes:
Handgefertigte Holz-Schutzbleche von Quitmann:
Falkenjagd Titan:
Mawis Bikes:
Brano Meres:
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“Testing was amazing, the most productive test session I have ever been to. Besides good riding and eating killer Italian food, our Syndicate family expanded with Fox and Shimano. I feel this was a great start to the year and I’m looking forward to more positive things to come in 2012,” said Greg Minnaar.
Santa Cruz engineer Joe Graney says, “We look forward to a close relationship with the suspension experts at Fox. They arrived in Italy with a team of engineers and technicians - blowing everyone away with how they were able to accurately translate each rider's input into measured improvements in speed and control. Shimano continues to push the envelope with technologies like Ice Tech brake rotors and the Shadow Plus derailleur, as well as the variety of options that can be configured for different conditions fitting perfectly with Santa Cruz Bicycles’ core values of customer choice, usable performance, durability and long term support.”
Our newest addition to the Syndicate, mechanic Jason Marsh says, "I'm super happy that we are using Fox Racing Shox and Shimano for the 2012 season. The new Fox 40 forks suit the carbon V-10 frame perfectly and the RC4 rear shock really compliments the VPP suspension design. The riders were all impressed on how good the bikes felt, even after the first run. I have worked with the Saint group-set for the last three seasons and I really like how they work. Saint cranks are super strong, brakes are simple to set up and the rear derailleur and shifter are super smooth and a nice set up. Finish and attention to detail can’t be matched. The support offered by the Fox team over the last few days has been superb and their race support is second to none. 2012 will be a great season."
Steve Peat was surprisingly pleased, “We have had three awesome days testing and training in Italy. It was great to catch up with all my crew after a few down months throughout the winter and I was happy to get out on the Santa Cruz V-10 and trash it in the test situation. Fox is a company that I have watched over the years. They obviously have great product because the fast guys are using it and winning races now and again on it. And Shimano needs no introduction. It’s a no brainer that they have great products and I am looking forward to working with them at the races! We came up with some great set ups and I am now looking forward to the season. Now it’s our turn to give it a thrash on our V-10’s, 2012 should be fun!”
Steve Peat: "2012 should be fun!"
“The test session was a big learning curve for me. Having ridden Boxxer’s since I was about 14, I’m very used to the look and feel of the fork so it was a huge change. I really enjoyed the process of getting my new bike set up and it was interesting getting to know the characteristics of all the new products. The suspension seems almost limitless with it its adjustability and I think our bikes have entered a whole new realm of adaptability. Despite getting my ass kicked in the final race I had a really fun and productive three days,” said Josh Bryceland.
Tradition is that on the last day of testing we always have a race to see who is quickest. Once again, for the second time in a row, Peaty took the win. But unlike the first time when Greg wore the dress to dinner, it was Josh’s turn to wear a skirt. Since there were no women’s clothes handy, Josh had to improvise and craft a fashionable number out of a pair of pants. “His outfit was complete with his ‘special’ tiger underwear, “ chimes in Roskopp.
Joe Lawwill, Shimano’s MTB marketing manager says, "Shimano is very proud and excited to be working with Santa Cruz Bicycles and the iconic Syndicate race team. We are looking forward to a successful and exciting 2012 season."
Fox’s Mark Fitzsimmons says, “We are very excited to work with a team at this level. The professionalism of the team has shown in their years of great results and we look forward to bringing our suspension expertise to the program. We here at FOX thrive on the pure honesty racing brings to our development process and look forward to learning from Steve, Greg and Josh to continue to improve our products and aid them in their mission for podiums. Our goal is to provide our athletes with a suspension performance advantage and look forward to continuing this into the 2012 season.”
Im Fox Servicetruck
Syndicate head mechanic Dougie “Fresh” Hatfield says, “The Fox and Shimano Saint equipped bikes ran silky smooth during our test camp in San Romolo. The riders really liked the responsiveness and quality of the product. We are ready to go racing!!”
Clip von den Testtagen
Video auf Vimeo
Zuviel Text und du willst trotzdem grob wissen was drinsteht?
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Das Camp führt die Teilnehmer auf lokalen Trails durch die Wälder des Erzgebirges. Die Singletrails werden durch kleine Dörfer führen und beeindruckenden Ausblicke über die Berge bereit halten. Bis zum 23. März könnt ihr euch unter Petrik@thirty7even.de anmelden. Das Camp ist auf 15 Teilnehmer begrenzt, wobei sich die Teilnahmegebühr auf 225,00 EUR beläuft. Übernachtung und Verpflegung im Forsthaus Frenzel sind im Preis enthalten.
Youtube Video
Das Programm im Detail:
Freitag[*]13 Uhr Ankunft “Gasthaus Forsthaus”[*]14 Uhr Enduro Tour No. 1 mit Fahrtechnikschule[*]18 Uhr Nudel-Party
Samstag[*]9:30 Uhr Frühstück[*]10:30 Uhr Enduro Tour No. 2 (mit Guide)[*]12:30 Uhr Mittagspause (Picknick) im Wald[*]13:00 Uhr Enduro Tour No. 3 (mit Guide)[*]18:00 Uhr Grillen und Oldscool-Präsentation mit Uwe Buchholz[*]
Sonntag[*]9 Uhr Frühstück[*]10 Uhr Enduro Tour No. 4[*]12 Uhr Ende des Camps
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Was meint ihr? Könnte die kronolog die bisherigen Schwachpunkte bei remote bedienbaren Sattelstützen beheben?
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Während in Chile, Australien und Neuseeland schon längst gefahren wird, regiert in weiten Teilen Europas noch die Kälte: Der Nissan European Downhill Cup hat sich aus diesem Grund die Strecke im spanischen Vall d?Uixó als ersten Stopp der Serie ausgesucht. Obwohl es aktuell dort am Mittelmeer mit knapp 6 Grad noch recht frisch ist, sollte die 1,5km lange Strecke mit 300 Höhenmetern in vier Wochen mit guten Temperaturen und schneefreien Verhältnissen gut befahrbar sein.
Die noch junge Rennserie bietet dieses Jahr vier Termine an: Vall d?Uixó (Spanien), 04.03.2012
Coo (Belgien), 22.04.2012
Oz en Oisans (Frankreich),08.07.2012
La Bresse (Frankreich), 19.08.2012
Man kann gespannt sein, wer aus der doch recht illustren Riege von Startern in Spanien auf die vorderen Plätze fährt: Hinter Bernard Guardia Pascual und Antonio Ferreiro Pajuello ist Cédric Gracia im letzten Jahr auf Platz 3 gefahren...
Was werden eure Top-Termine dieses Jahr sein?
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Das eigentliche Highlight am neuen Teamnamen ist jedoch, wer dahinter steht. Lange hatten wir in unserem Wechselzirkus-Thread gerätselt , wo denn eigentlich Mick Hannah unterwegs sein würde. Und, wo seine Schwester Tracey starten würde. Von ihr hatten wir Anfang des Jahres die ersten Bilder im Renneinsatz gesehen - nun ist bestätigt, dass die junge Australierin gemeinsam mit ihrem Bruder beim Team Hutchinson United Ride an den Start gehen wird.
Mick Hannah über sein neues Engagement
“I'm really excited to be joining with United Ride. We have very similar goals for the next 2 years and I feel like with the support of Morewood and Hutchinson and the great atmosphere within the team we can achieve all that we set out to do. I am also very excited about the opportunity to travel and race with Tracey. She is really focused right now and I think that together, along with the rest of the team, we will have a great season! Thanks very much to everyone that's getting behind us! It's going to be a great year!”
Mick's Schwester Tracey ist einigen von euch vielleicht bekannt, anderen könnte die schnelle Australierin jedoch noch reichlich unbekannt sein. Nach diesen Bildern jedenfalls werdet ihr sie im Gedächtnis behalten und mit Sicherheit auch nach der kommenden Saison. Tracey ist bereits Junior Weltmeisterin geworden und wird hoffentlich in der neuen Saison an ihre alten Erfolge anknüpfen können, um das Feld der Damen ein wenig aufzumischen.
Tracey Hannah
“It’s always been in the back of my mind: Racing on the “World Cup Circuit” again! What is even more amazing, I will be racing right beside my big bro “Sick Mick” who taught me some of the things I know…… ha! I am so excited to be on the Hutchinson United Ride team, riding for Morewood bikes. Not only to be back racing but to be on a team that is going to help us achieve some of the goals that we have set out to achieve. There is nothing better than feeling confident and ready going into a season, and because of United Ride we both can relax knowing we will be on one of the best teams out there, riding with some awesome new gear.
I am looking forward to the racing season. I can’t wait to see what unfolds in the up and coming months. I couldn’t be happier!”
Doch die beiden werden nicht allein im Team unterwegs sein. Der Dritte bei den diesjährigen Junioren Weltmeisterschaften in Champéry, Guillaume Cauvin, wird ebenso mit im Team sein wie die beiden aus dem letzten Jahr bekannten Fabien Cousinié und Tim Bentley. Fabien ist mittlerweile der Routinier beim United Ride Team und wird als Teamchef funktionieren.
“In 2011, I’ve been in the top 20 during the first half of the season, I wanna do it again in 2012 but for the entire season! My study finally achieved, it’s going to be my first school free season, can’t wait for the PMB!
As a team manager, I’m really happy of the riders. More than the performance aspect, everyone has the same spirit which announce: good times!”
Nachdem das Team im letzten Jahr noch auf Schwalbe Reifen unterwegs gewesen ist, ist nun mit Hutchinson ( www.hutchinsontires.com ) ein neuer Titelsponsor eingestiegen, der seine neuen Downhillreifen mit in das Team bringen will.
Arnaud Zumaglia (Hutchinson Marketing Director über die Zusammenarbeit)
“Genetically links to competition, Hutchinson built its success and reputation with the performance and quality of its products. On all kind of terrain and in all kind of circumstances, road ride or mountain ride, Hutchinson works for more than one century with the biggest names of this sport to improve its nowadays products and create the future ones.
With no doubts downhill is the more demanding discipline for the tyres, that’s why we are really proud of those new objectives with the Hutchinson United Ride. An cosmopolitan UCI team with a strong potential with whom we expect to see some international podium in 2012.
A few new tyres will equip the bikes : Dzo, Squale, Toro or Cougar which ones will lead our riders toward the best results.”
Aus der Pressemitteilung: "Marzocchi ist stolz zu verkünden, dass das MS Mondraker Team 2012 von uns unterstützt wird. Das Team wird mit der 888 RC3 EVO Titanium und Roco RC World Cup Dämpfern unterwegs sein.
Das Team hat besonders bei der letztjährigen Weltmeisterschaft in Champery beeindruckt: Emmeline Ragot stieg ganz oben aufs Treppchen, Damien Spagnolo wurde Vize-Weltmeister. Bei anderen Rennen konnte Brook MacDonald drei Mal aufs Podium fahren, Markus Pekoll gewann den iXS European DH Cup."
Momentan ist das Team in Neuseeland, Fotos von unserem Außenreporter Maxi folgen.
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Bilder: Mondraker / Sven Martin für VitalMTB
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Das ARGUS BIKE FESTIVAL mit seinen zahlreichen Ständen namhafter Austeller und einem unterhaltsamen Rahmenprogramm für Jung und Alt greift dabei die aktuellsten Trends der anlaufenden Bikesaison 2012 auf und verwandelt den Wiener Rathausplatz für ein Wochenende in DEN Hot Spot für alle Bikefans! Wer das größte Bike-Event Österreich live miterleben will, sollte sich das Wochenende 31.3 - 1.4. auf jeden Fall freihalten!
Infos von Rasoulution
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Das ARGUS BIKE FESTIVAL mit seinen zahlreichen Ständen namhafter Austeller und einem unterhaltsamen Rahmenprogramm für Jung und Alt greift dabei die aktuellsten Trends der anlaufenden Bikesaison 2012 auf und verwandelt den Wiener Rathausplatz für ein Wochenende in DEN Hot Spot für alle Bikefans! Wer das größte Bike-Event Österreich live miterleben will, sollte sich das Wochenende 31.3 - 1.4. auf jeden Fall freihalten!
Infos von Rasoulution
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Aufbau der Strecke. Foto: Joost Wichman.
Berechtigterweise könnte man nun fragen, was das Ganze mit Mountainbiken zu tun hat. Die Antwort ist leicht und hat mit einem der erfolgreichsten holländischen Mountainbiker zu tun: Joost Wichman. Gemeinsam mit seinem Rose-Vaujany-Teamkollegen Niko Vink, sowie dem Trialer Rick Koekoek und dem BMXer Martijn Jaspers wird der dritte der 4X-WM von Champery den anwesenden Zuschauern zeigen, dass man auf dem Eis auch ohne Schlittschuhe ordentlich Gas geben kann. Um einen Eindruck von der geplanten 4X-Show zu erhalten, wurde der unten beigefügte Trailer veröffentlicht. Neben der Vorstellung der Fahrer, gibt es am Ende die typische Ansage für einen Gatestart. Dies ist ein Hinweis darauf, dass sich die vier im Rahmen einer 4X-Show nichts schenken werden. Mehr Info's zum Event gibt es unter RedBull . Alle, die an dem Event als Zuschauer teilnehmen möchten, erfahren dort auch Genaueres zum Zeitplan.
Video auf Vimeo
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So stellt man sich Neuseeland vor - die Ski-Region rund um den Mt. Hutt bot alles, was Biker-Herzen höher schlagen lässt.
Die Autofahrt führte uns von Tauranga über Taupo und Wanganui nach Wellington. Eine Strecke von knapp 600 Kilometern, die sich quer durch die neuseeländische Natur zog, was uns einen Blick auf die unterschiedlichsten Landschaften ermöglichte. Vulkane, nicht enden wollende Schafweiden und dichte Urwälder säumten unseren Weg, immer begleitet von strömendem Regen. Als wir gegen Mitternacht den Wellington District erreichten, fand das schlechte Wetter seinen Höhepunkt. Orkanartige Böen und sintflutartige Niederschläge ließen uns nur noch im Schritttempo über die menschenleere Autobahn kommen. Kurz bevor wir aufgrund des Sturms und der Bedenken, dass unser kleiner Minivan von der Straße gefegt werden könnte, die Fahrt unterbrechen wollten, erreichten wir Wellington. Zum ersten Mal nach der Ankunft suchten wir ein Hotel auf, da es schlichtweg unmöglich war, halbwegs trockenen Fußes unser Nachtlager aufzuschlagen. Wie schon gesagt fand das schlechte Wetter in dieser Nacht wohl seinen Höhepunkt und somit ein schnelles Ende.
Der nächste Tag überraschte mit einem strahlend blauen Himmel und veranlasste uns zu einer Erkundungstour in der neuseeländischen Hauptstadt. Nicht nur die Stadt als solches konnte uns begeistern, auch die umliegenden Bike-Spots ließen unsere Herzen höher schlagen. Der Makara MTB Park, am Stadtrand von Wellington und am Fuße des Makara Peak gelegen, bestach mit einem gut ausgebauten Trail-Netz sowie einem wunderbaren Blick über Wellington und dessen Hafen. Die große Trail-Vielfalt erschwerte die Auswahl der besten Abfahrt. Zu unserem Glück trafen wir inmitten der hügeligen Landschaft auf Dominique, eine Schweizerin, die bereits zum zweiten Mal Neuseeland zum MTB-Fahren bereiste. Neben vielen wertvollen Tipps zum Thema Biken in Down Under verriet sie uns auch, welcher der anspruchsvollste und spaßigste Trail am Makara Peak sei. Der Trail als solches wurde Dominiques Spaß verheißenden Beschreibungen gerecht, doch erwies er sich als wenig befahren und stark zugewachsen, wodurch man oftmals keine zwei Meter weit sehen konnte. Nicht nur, dass es schwer war, den Trial schnell und vorausschauend zu fahren, auch sorgten die vielen Dornenbüsche die auf den Weg ragten für ein Peeling der unangenehmen Art. Zudem bäumte sich das Wetter kurz vor Erreichen des Autos ein letztes Mal auf und entlud sich in einem nasskalten Sturzregen.
Vom Regen in die Traufe - dank Bike-Wash am Makara Peak MTB Park halb so wild.
Am darauf folgenden Tag führte uns unser, vom Buch Kennett Brothers "New Zealand Mountainbike Rides" geleitete Weg zum Belmont Regional Park bei Lower Hutt, einem Vorort von Wellington. Laut Buch sollte uns dort ein beschaulicher Bikepark erwarten, welcher insbesondere durch seine landschaftlich tollen Touren glänzen würde. Schon der Uphill war jedoch alles andere als beschaulich und ähnelte dem einer XC-World Cup Strecke. Auf einem steilen Single Trail ging es unter einem dichten Blätterdach von Farnen und Palmen durch enge Kurven auf einem rutschigen Lehmboden nach oben. Auf dem Rücken eines lang gezogenen Bergkamms angekommen führte uns eine Schotterstraße aus dem Wald auf weite Wiesen mit bestem Blick über die Region Wellington. Entgegen der Tourenbeschreibung entschlossen wir uns, wieder in den Wald zu fahren, da wir dort beim Uphill einige Spaß verheißende Trails entdeckt hatten. Unser geschulter Trail-Sucherblick täuschte uns nicht und so fanden wir einen steilen und teils überaus rutschigen Track vor, welcher durch Anliegerkurven und kleine Sprünge hinab ins Tal führte. Aus fahrtechnischer Sicht war dies einer der besten Trails, die wir bis dato in Neuseeland gefahren waren. Diese Tatsache veranlasste uns, besagten Trail am kommenden Tag samt Videoausrüstung ein zweites Mal aufzusuchen. Doch als wir den Weg nach oben erneut in Angriff nahmen, erspähte ich durch das Dickicht einen Sprung von stattlicher Größe. Kurzer Hand schlugen wir uns durch das Unterholz und konnten einen weitern Trail ausmachen.*Die neu entdeckte Strecke erwies sich als noch besser als jene vom Vortag und so wurde unser Videokonzept kurzerhand umgeworfen und auf die Neuentdeckung verlegt.
Auf den Trails über Wellington - der MTB Park im Belmont Regional Park bietet für den Biker die passenden Strecken.
Nachdem wir Wellington fünf Tage lang erkundet hatten, trieb uns unser enger Zeitplan auf die Autofähre, welche uns über das stürmische Meer und durch atemberaubende Fjorde auf die Südinsel nach Picton brachte. Auf der Südinsel erwartete uns erneut eine nicht enden wollende Autofahrt zum Abel Tasman National Park, genauer gesagt nach Kaiteriteri. Zum ersten Mal nach fast zwei Wochen in Neuseeland spielten hier alle Faktoren zusammen und so fanden wir bei strahlendem Sonnenschein sowohl einen Bikepark als auch einen nahezu perfekten Strand an ein und demselben Ort vor. Wenngleich auch die Stadt Kaiteriteri als solches außer einem kleinen Supermarkt, einer Handvoll Häuser und einem Campingplatz nicht viel zu bieten hatte, so bot die angrenzende Natur doch allerlei Möglichkeiten zur erfüllenden Ausübung jeglicher Outdoor-Aktivitäten. Für uns bedeutete dies natürlich den obligatorischen Test des dortigen Bikeparks, wobei auch hier wieder einmal der Begriff Trailpark angemessener gewesen wäre.*Die sandigen Trails führten uns neben dichtem Dschungel auch durch offene Nadelwälder, in denen man stets einen traumhaften Blick auf die türkisblaue Bucht von Kaiteriteri hatte. Während sich die Uphills durchaus gut, ja sogar spaßig gestalteten, so konnten die Downhill-Sektionen leider nicht überzeugen. Meist führten die Trails ins Tal einfach nur in Falllinie über breite, wenig anspruchsvolle Wege. Auch bei unserer zweiten Bikepark-Befahrung konnten wir nur geringfügig bessere Trails für den Downhill-Spaß entdecken. Die Aushängeschilder des Bikeparks sind wohl eindeutig die Natur und der fantastische Ausblick.
So schön unsere europäischen Alpen auch sind, solch einen Anblick wird man dort wohl nie finden.
Da uns der Bikepark nur wenig zusagte, beschlossen wir, unsere Outdoor-Aktivitäten aufs Wasser zu verlagern. Mit einem gemieteten Seekajak peilten wir Adele Island an, eine kleine Insel vor der Küste des Abel Tasman Nationalparks. Laut unserer Seekarte sollte es dort Pinguine und Seehunde zu sehen geben. Auf der dem Festland zugewandten Seite legten wir an, um für die Umrundung der kleinen Insel ein letztes Mal Kräfte zu sammeln. Als die eintreffende Flut die ins Meer ragende Strandzunge, auf der wir uns befanden, zu verschlingen drohte, machten wir uns wieder auf den Weg. Mit Helmkamera und DSLR bewaffnet startete die Umrundung mit der Hoffnung, den ein oder anderen Meeresbewohner zu Gesicht zu bekommen. Schon nach den ersten Metern sahen wir einen Vogel, den wir aufgrund seiner Gestalt und seines Verhaltens umgehend als kleinen blauen Pinguin einordneten. Zwei weitere Buchten später überraschte uns eine ganze Kolonie dieser vermeintlichen Pinguine. Sofort wurde das Boot in Richtung Ufer manövriert, um die Vögel aus nächster Nähe abzulichten.*Beim Eintreffen am Festland sollten wir dann jedoch erfahren, dass uns unsere Vogelkunde wohl im Stich gelassen hatte, denn es handelte sich nicht um Pinguine, sondern um Kormorane, die ebenfalls unter Wasser auf die Jagd gehen und sich am Festland ausruhen. In einer Sache wurden wir jedoch nicht enttäuscht, und das waren die verspielten Seehunde, die sich rund um unser Boot austobten. Zwischen den Felsen am Ufer ließen sich sogar einige Heuler ausmachen, die wohl darauf warteten, von ihren Müttern mit Futter versorgt zu werden. Es war ein fantastischer Anblick, die Seehunde in freier Natur so unbesorgt herumtollen so sehen. Von hungrigen Orca-Walen, welche sich an den Küsten Neuseelands zur Robbenjagd auch des Öfteren sehen lassen, war jedoch weit und breit keine Spur, leider.
Einer von vielen Seehunden am felsigen Ufer Adele Island.
Wieder am Festland angekommen, brachten wir unser gemietetes Kajak zurück und gönnten uns ein ausgiebiges Abendessen bei einem der besten, wenn nicht sogar dem besten Imbiss in Neuseeland - Old Fat Tui, gleich am Eingang zum Abel Tasman Coast Track in Motueka. Noch am selben Abend musste unser kleiner Van auf ein Neues zeigen was in ihm steckt, denn weitere 600 Kilometer Fahrt führten uns quer durchs Landesinnere der Südinsel zur Ostküste, genauer gesagt nach Methven nahe Christchurch, wo am Fuße des Mt Hutt der dritte Lauf der neuseeländischen DH-Serie ausgetragen wurde. Für uns war es der erste Renneinsatz in Neuseeland. In dieser Hinsicht kam uns die kurze, aber anspruchsvolle Strecke sehr gelegen. Zum ersten Mal trafen wir auch auf alte Bekannte aus der Heimat:*Neben Harriet Rücknagels Bruder Thilo und dessen Kumpel Martin Kuhn waren auch vier weitere Deutsche, darunter IBC-User Schweddl, sowie zwei Schweizer zum Rennen angereist. Wie das Rennen letzten Endes verlief, berichteten wir euch bereits in einem eigenständigen Artikel ( hier klicken - DH Cup Artikel ). Nach einem gelungenen Rennwochenende verbrachten Steffie und ich noch einige Tage in Methven, um mit der Videokamera Material für den nächsten Streifen zu sammeln und um auf dem MT. Hutt eindrucksvolle Bilder zu schießen. Besonders lang konnten wir uns jedoch nicht an der tollen Natur, dem guten Wetter und den flowigen Strecken erfreuen, denn der Rennkalender zog uns zurück nach Nelson.
NZ MTB Downhill Cup Track Methven - Mt. Hutt.
Pünktlich zum Training des SuperD Wettkampfs der Neuseeländischen Meisterschaften trafen wir im Brook Valley von Nelson ein. Wie schon in Methven wurde uns ein Rennwochenende der besonderen Art beschert. Nicht nur die gute Atmosphäre und die geselligen Abende mit unsere Freunden Thilo und Martin waren dafür verantwortlich, auch oder insbesondere das SuperD Rennen hatte es uns angetan. Da es auch zum Rennwochenende und den Wettkämpfen der neuseeländischen Meisterschaften einen eigenständigen Artikel geben wird, möchten wir euch an dieser Stelle jedoch nicht zu viel verraten und belassen es bei einem Bild der SuperD Strecke.
National Champs SuperD Track Nelson - Maxi nimmt die Strecke unter die Stollen seines DH-Boliden.*
Nach einem anstrengenden Rennwochenende verschlug es uns am Montagmorgen ins frisch bezogene Domizil von MTB Star-Fotograf Sven Martin. Erst wenige Wochen zuvor war der Exil-Südafrikaner mit seiner Frau Anka nach Neuseeland gezogen. Für einen MTB-News Hausbesuch gewährten uns Anka und Martin einen Einblick in ihr tägliches Leben. Die ganze Geschichte gibt es in Kürze bei MTB-News zu sehen.
Für uns ist hier in Neuseeland noch lange nicht Schluss und so erwarten uns heute noch weitere 800 Kilometer Fahrt ins südlich gelegene Queenstown. Wir melden uns wieder und senden euch die Besten Grüße aus Neuseeland.
Sven Martin auf dem Balkon seines neuen Wohnsitzes in Neuseeland - das Meer stets vor den Augen und die Berge im Rücken.
Video - NZ4TWO #1:
NZ4TWO #1 von Maxi auf MTB-News.de
Bilderflut:
Wellington
Golden Bay
Kaiteriteri
Abel Tasman - Motueka
Seekajaktour - Adele Island
Abendessen - Old Fat Tui
Methven - Mt Hutt
Vorgeschmack auf Artikel 3 - Nelson
Weitere Bilder findet ihr hier [ Album 1 und Album 2 ] - bis zum nächsten Mal, Grüße aus Neuseeland
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Mountainbikes selbst fanden sich an einigen Ständen, allerdings nur in der selben Funktion, die auch die zwei Red Bull F1 Wagen dort hatten: Dekoration und Demonstration. So zum Beispiel bei Helmkamera-Hersteller Cam One *Infinity - spannender als das Bike war aber vielleicht die mit zig Kameras ausgestattete Lara Croft, die per Funk das Bild der Kamera auf ihre Brille bekam und diese Kamera (ein Modell, was eigentlich für Modellflieger gedacht ist) per Headtracking, also Neigung und Drehung des Kopfes, steuern kann - Technik, die begeistert.
Weniger dezent fiel der Stand von GoPro aus, wo sich wenig überraschend aber nichts neues zeigte, auch bei Contour und den vielen anderen, teils weniger bekannten Herstellern des Helmkamerazuges gab es keine echten Überraschungen.
Evoc lud abends zur Foto Vernissage, um den euch hier schon vorab vorgestellten Foto-Rucksack CP-35 in seiner endgültigen Form sowie den von Sebastian angekündigten Rucksack-Einsatz zu zeigen.
Der Rucksack richtet sich dabei ob seiner Größe tatsächlich hauptsächlich an Profis und Fotographen, die mit sehr viel Ausrüstung unterwegs sind. Denen bietet er die von Evoc bekannten Vorzüge: Einen Neopren-Hüftgurt, durch den auch schwere Last gut am Rücken fixiert werden kann und einen Rückenprotektor. Das Rückenteil ist mit Mesh und einigen Luftkanälen einigermaßen belüftet. Das Hauptfach öffnet zum Rücken, innen gibt es eine variabel positionierbare Polsterung und viele Fächer für Objektivdeckel, Speicherkarten und ähnliches. Ohne das Hauptfach öffnen zu müssen, ist die Kamera dank des Schnellzugriffes auf das obere Fach auf der Vorderseite leicht erreichbar. Von diesem Fach kommt man über einen Reißverschluss auch an den Fotoblock des Innenraumes ran. Laptops sind im großzügigen 17“ Laptop Fach auf der Vorderseite gut aufgehoben.
Skier können seitlich, senkrecht und diagonal am Camera Pack befestigt werden, Snowboards senkrecht. Auch für Schneeschuhe, Stöcke und Eispickel stehen Straps zur Verfügung. Im weich gefütterten Deckelfach finden Schnee- oder Sonnenbrillen Platz, zusätzlich gibt es ein Adresskarten-Fach und eine abnehmbare Regenhülle. Der Preis wurde auf ein konkurrenzfähiges (z.B. F-Stop) Niveau gesenkt.
Dank der schlanken Passform passt das Kamera Inlay für alle EVOC Rucksäcke ab 20l Volumen, aber auch für alle anderen Sportrucksäcke. Das Innenleben der Fototasche bietet eine individuell gestaltbare Fachaufteilung und ein Extrafach für Kleinteile. Der Doppelreißverschluss öffnet weit, oben findet sich ein Tragegriff auch für den Transport als Extra-Tasche.
Genau deshalb könnte dieser Rucksack gut funktionieren: Die Last sitzt tiefer und näher am Rücken, der Schwerpunkt liegt auf der Hüfte. Dank seitlicher Zugriffe zum Hauptfach sollte man trotzdem noch an alles dran kommen. Den Quintic gibt es in 28l und 38l Volumen, wir werden die Mtb-Eignung (und dann auch die Belüftung, die bei Skitouren ja weniger wichtig ist), bei Gelegenheit überprüfen. Für weitere Informationen: Arcteryx.com
Was gab es sonst noch zu sehen?
TakWak ist erwähnenswert. Dabei handelt es sich um ein Smartphone, das dank Navigation und WalkieTalkie (466Mhz) für die Berge perfekt sein könnte. Leider ist der Bildschirm recht niedrig auflösend (320X480Pixel) und wenig feinfühlig. Sicher aber ein spannendes Konzept, was auch mit einem Brand New Award gekrönt wurde. Den gab es auch für eine künstliche Welle namens wavegarden , wodurch jeder See ab einer Fläche von ca. 250X80m zum Surfspot werden kann.
Für Skifahrer gibt es nächste Saison weiterhin Rocker und allgemein noch mehr Breite. Manche Hersteller lassen die Kante an der Skispitze weg, um im Powder besser gleiten zu können (Salomon), andere Versuchen die Kante nur stellenweise greifen zu lassen (DSP).
Zum Thema Mode lässt sich sagen: Bunt, bunter, 2012/13. Auch Skitouren-Bekleidung verlässt den gemäßigten Farbraum, einzig die Nobelhersteller bleiben sich treu: Brillies und Pelz wohin man schaut.
Die ultimative ISPO-Zusammenfassung liegt aber mit einem Video voll im Trend. Der Titel "Shit People Say at ISPO" - so wahr!
Video auf Vimeo
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